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Nachhaltige Datenspeicherung und Fujifilm

Da die Weltwirtschaft weiterhin ein exponentielles Datenwachstum generiert, muss die energieintensive IT-Branche Maßnahmen ergreifen, um ihren CO2-Fußabdruck zu reduzieren. Fujifilm hat viele Schritte unternommen, um unsere Verpflichtungen zum Thema Klimawandel zu erfüllen, und die Verbesserung der Nachhaltigkeit in der IT ist ein Teil davon. Fujifilms Engagement für Nachhaltigkeit beginnt mit der Herstellung umweltfreundlicher Formen der Datenspeicherung – Tapes, die Ihre Daten speichern und Ihre CO2-Emissionen reduzieren.

[photo] Nachhaltige Datenspeicherung und Fujifilm

Unsere zunehmend digitale Welt

Es wird erwartet, dass die CO2-Emissionen aufgrund der Energie, die benötigt wird, um die mit der weiteren Entwicklung der IoT/DX-Wirtschaft zu erwartenden schnell wachsenden Datenmengen zu bewältigen, in die Höhe schnellen werden. Die Eindämmung dieser Emissionen ist ein dringendes Anliegen, auf das unbedingt reagiert werden muss.

Laut des IDC-Whitepapers „Accelerating Green Datacenter Progress with Sustainable Storage Strategies (Beschleunigen des Fortschritts von grünen Rechenzentren mit nachhaltigen Speicherstrategien)“ wird erwartet, dass die in Rechenzentren gespeicherte Datenmenge bis 2025 jedes Jahr um 27 % wachsen und der Energieverbrauch von 2017 bis 2020 um 31 % steigen wird.

Global gespeicherte Daten (ZB)

Nachhaltige Daten- und Bandspeicherung

Die verstärkte Verwendung von Bandspeicher kann sich positiv auf Nachhaltigkeitsziele auswirken. In einem Szenario, in dem eine zunehmende Menge an zu speichernden Daten als „Archiv“ bezeichnet wird.  Von 2019 bis 2030 werden 80 % der Archivdaten und 57 % der replizierten Daten, die auf Unternehmensspeichersystemen gespeichert werden sollen, auf Band migriert.

Durch die Migration von Daten auf Band beträgt die jährliche CO2-Verringerung bis 2030 43,7 %.

Sie bietet das Potenzial,  insgesamt 664 Millionen Tonnen Kohlenstoffemissionen zu vermeiden.

Dies entspricht den Treibhausgas-Emissionen, die 144 Millionen Pkw in einem Jahr erzeugen.

Reduzierung von CO2-Emissionen und Elektroschrott durch Bandspeicher

Die Bandspeicherung kann die CO2-Emissionen um bis zu 95 % reduzieren.

Durch die Umstellung auf Band lässt sich der Elektroschrott um 80 % reduzieren.

Der Vorteil des Verschiebens von kalten Daten auf Bandspeicher

60 - 80 % der gespeicherten Informationen sind „kalte Daten“, auf die selten zugegriffen wird, die aber dennoch einen Wert haben und nicht gelöscht werden können. Es wird geschätzt, dass, wenn 60 % aller weltweit gespeicherten Informationen auf Bandspeicher verschoben würden, das Kohlendioxid in zehn Jahren um 72 Millionen Tonnen reduziert werden könnte.

*Laut einer Studie von Brad Johns Consulting zum Vergleich der durchschnittlichen Kosten für Festplatten und Bandspeicher für die Archivierung über 10 Jahre.

100 PB zehn Jahre CO2e-Emissionen (Tonnen)
[chart] Im Vergleich zu Festplatten kann Bandspeicher zu einer Reduzierung der CO2-Emissionen von bis zu 95 % führen.
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Erfahren Sie in diesem Whitepaper von Brad Johns Consulting, welche Rolle Bandspeicher bei der Reduzierung der Umweltauswirkungen durch Datenspeicherung spielt. Laden Sie dieses kostenlose Whitepaper herunter, um mehr zu erfahren.

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Erfahren Sie in diesem Bericht von IDC, wie Rechenzentren die Nachhaltigkeit ihrer Einrichtungen und Infrastruktur verbessern.
Laden Sie dieses kostenlose Whitepaper herunter, um mehr zu erfahren.

„Ist Tape wirklich umweltfreundlich?“
Eine Gesprächsrunde mit Experten von Microsoft Azure, CERN, IBM und Brad Johns Consultants

Suchen Sie nach nachhaltigen Speicherlösungen? Ist Bandspeicher wirklich umweltfreundlich?
Hören Sie einer Gruppe von Branchenexperten zu, die erörtern, wie Bandspeicher die CO2-Emissionen um 95 % und den Elektroschrott um 80 % reduzieren kann.

Sprecher:
Jason Adrian, Principal Hardware Architect für Microsoft Azure Storage.
Vladimir Bahyl, Experte im Bandarchiv bei CERN 
Shawn Brume, Hyper-Growth Storage Product Manager bei IBM
Brad Johns, Brad Johns Consulting LLC

 Sicht des Experten

[photo]Fred Moore, Präsident, Horison Information Strategies

Energiehungrige Server- und HDD-Farmen zwingen Hyperscale-Rechenzentren, so viele aktivitätsarme, archivierte und kalte Daten wie möglich auf Band zu verschieben, um den Energieverbrauch zu minimieren. Als Ergebnis dieser Kräfte ist das Band zu einem Überdruckventil für eine unverminderte Expansion im Bereich Hyperscale geworden.

 – Fred Moore, Präsident, Horison Information Strategies

[photo]Christophe Bertrand, Senior Analyst, Enterprise Strategy Group

„Wie ich letztes Jahr erwähnte, ist das Band nicht tot und wird noch lange nicht verschwinden. Tatsächlich wird Bandspeicher aufgrund seines Kostenprofils und seiner Energieeffizienz als Medium sowie aufgrund seiner scheinbar unbegrenzten Fähigkeit, exponentiell wachsende Datenmengen zu speichern, sehr wahrscheinlich noch populärer werden“.

- Christophe Bertrand, Senior Analyst, Enterprise Strategy Group

[photo]Brad Johns, Brad Johns Consulting LLC

„Durch die Identifizierung kalter Daten und deren Übertragung auf moderne Datenbandspeicher können Unternehmen den Energieverbrauch und die damit verbundenen CO2-Emissionen drastisch reduzieren und gleichzeitig die Kapital- und Betriebskosten für Rechenzentren senken.“ 

- Brad Johns, Brad Johns Consulting LLC

[photo]Phil Goodwin, Research Director, IDC

„Einige Organisationen nutzen kostengünstige Festplatten für Archivierungszwecke. Und obwohl diese preiswerter als SSD- und leistungsstarke HDD-Technologien sind, sind sie grundsätzlich teurer als Bandspeicher und verursachen höhere Gesamtbetriebskosten in Verbindung mit Strom und Kühlung.“

– Phil Goodwin, Research Director, IDC

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